Das Bunte Kunstgeld
XDR5 ist eine Bank aus Räumen. Mach einen auf — was drin ist, gehört dir. Die Währung heißt TRYX, die Karte heißt MATRYX. Beides gibt's nur hier.
Nichts einzahlen, nichts kaufen: TRYX findest du, indem du dich über die Karte vortastest. Und zahlst damit wirklich — in Shops, auf Papier, von Hand zu Hand. Ein künstlerisches Währungsuniversum, das funktioniert.
In drei Schritten dabei
1ID bekommen
In der MATRYX links oben auf id erstellen tippen, Datenschutz bestätigen, weiter — fertig sind ID und Schlüssel. Mehr braucht es nicht: kein Name, keine Mail.
Schreib dir beides auf. Den Schlüssel hat sonst niemand.
2Raum oeffnen
Öffne einen Raum, der an einen offenen grenzt — sein Wert gehört dann dir. Manche wollen mehr als Nachbarschaft: ein Passwort, eine Menge, eine Klasse.
3Bezahlen
Mit deinen TRYX zahlst du in angebundenen Shops — oder du scannst ein gedrucktes Preisschild. Dein Guthaben ist die Summe deiner offenen Räume.
Die MATRYX
Ein Gitter aus Raeumen
Ein Dreiecksgitter aus 2.304 Räumen, jeder grenzt an drei andere. Öffnen kannst du nur, was an etwas Offenes anschließt — deshalb wächst die Karte wie ein Organismus und nicht wie eine Liste.
Wer einen Raum ausgibt, schließt ihn — mit vollem Inhalt, für den Nächsten. Nichts geht verloren, alles wandert.
Sieben Klassen
Nicht jeder Raum ist gleich. Die Klasse entscheidet, was er wert ist und was du brauchst, um ihn zu halten.
TRYX auf Papier
TRYX müssen nicht im Bildschirm bleiben. Es gibt sie als gedruckte Dreiecke — ein eigenes Codeformat, das nur XDR5 liest. Drei Sorten, gleiches Aussehen, ganz verschiedene Wirkung. Was du in der Hand hältst, steht in der untersten Zeile.
QR-TRYX
Der Schlüssel zu einem Raum. Wer ihn scannt, bekommt das Feld — mitten im Nirgendwo und auch dann, wenn es jemand anderem gehört.
Behandle ihn wie einen Hausschlüssel: Ein Foto davon genügt.
QR-PREIS
Ein Preisschild. Häng es an einen Gegenstand — wer ihn haben will, scannt und bezahlt.
Das Dreieck hier ist echt: Scann es, und du zahlst 1 TRYX. Danach gilt es weiter, denn es gehört keinem.
Beleg
Der Nachweis einer Zahlung. Einscannen zeigt Käufer-ID, Betrag und Zeitpunkt, vom Server bestätigt.
Als Verkäufer prüfst du zwei Dinge: frische Uhrzeit, richtige Schild-Nummer.
Alles liegt offen
Jede Zahlung ist oeffentlich
Wer wann wie viel bezahlt hat, steht für jeden lesbar da — zu jeder Zeile der Beleg zum Einscannen.
Sechs Angaben, mehr nicht: Zeitpunkt, Betrag, Bank-ID, Art, Schild und Beleg. Namen, Adressen und Bestellnummern bleiben beim Shop, wo sie hingehören.
Und jede ID
Auch die Bank-IDs stehen offen da, mit Bestand und Gilden. Das ist der Punkt: Eine Währung, deren Bewegungen niemand sehen kann, wäre hier bloß eine Behauptung.
Die IDs sind reine Zufallszeichen — eine neue hast du in zehn Sekunden.
Mitmachen
Als Mensch
Sammle seltene TRYX, bau Cluster, gründe Gilden. Exportier deine Räume als QR-TRYX und gib sie weiter.
Als Maschine
Registrieren, claimen, bezahlen, Codes lesen — alles über JSON, ganz ohne Browser.
Als Shop
Ein Script-Tag, ein paar Variablen — fertig ist der „Mit TRYX bezahlen“-Knopf. Um Guthaben und Abbuchung kümmert sich XDR5.
Ein eigenes System
XDR5 ist ein rein künstlerisches, metaphorisches Zahlungsmittel — eigene Regeln, eigene Karte, eigener Wert. Keine Kryptowährung, kein Kurs, kein Euro dahinter. TRYX entsteht durch Öffnen, so oft du einen Nachbarn findest. Das kostet nichts als Aufmerksamkeit für die Karte.
Klassen, Cluster, Gilden, Codes und Fehlermeldungen: alles im FAQ.